KASUISTIK - PATIENTIN, 47 JAHRE, VERDACHT AUF TUMORERKRAKUNG DER EIERSTÖCKE

Zeitraum: 24.06.2008, Veröffentlicht am: 24. 06. 2008

Doc. MUDr. Roman Šefr, PhD., leitender Arzt der Kommission für digestive Onkologie, Abteilung der chirurgischen Onkologie, Masaryk-Institut für Onkologie in Brno/Brünn

47-jährige Frau mit Verdacht auf Tumorerkrankung der Eierstöcke, nach wiederholten Operationen in der Bauchhöhle, nach Entfernung des gesamten Dickdarms und des Enddarms wegen dem Karzinom in den Jahren 2002 – 2004. Der postoperative Verlauf wurde damals durch schwere Blutungen aus der Anastomose mit Thrombozytopenie kompliziert, weswegen die Patientin reoperiert werden musste.

Im Jahre 2007 wurde im Rahmen der regelmäßigen gynekologischen Untersuchungen zystoide Resistenz im Kleinbecken gefunden, mit Verdacht auf malignen Tumor der Eierstöcke.

Nach den notwendigen Vorbereitungen wurde die Patientin operiert. Die Bauchhöhle wurde durch untere mittlere Laparotomie geöffnet, die bis über den Nabel erweitert wurde. Im Becken wurde ein zystischer Tumor gefunden, der das Kleinbecken ausfüllte. Schrittweise gelang es, das ganze Konvolut der Tumors zu exstirpieren, es enstand jedoch eine große Wundfläche mit diffuser Kapillarblutung, insbesondere an der Exkavation des Kreuzknochens. Die entstandene Höhle und die Wundfläche wurden mit mehreren Traumastem-Netzen so bedeckt, dass der Flächenkontakt ermöglicht und zugleich die Kompressionswirkung in der größtenteils geschlossenen Höhle des Kleinbeckens genutzt wurde. Eine andere Art der Blutstillung ist hier sehr schwierig, insbesondere am Kreuzbein, da hier die Elektrokoagulation nicht effektiv ist und Umstechungsligaturen normalerweise nur sehr schwer zu setzen sind. Als effektivste Lösung zeigte sich in dieser Situation wiederholt die nützliche Verbindung der hämostatischen Wirkung von Traumastem TAF/TAF light in Kombination mit einer Kompression in den geschlossenen Raum der knöchernen Hülle des Beckens. Die Blutung konnte sicher gestillt werden und in den angeführten Raum wurde ein tubulärer Drän gelegt. Der postoperative Verlauf war problemlos und ohne Komplikationen, aus dem Drän kam nur minimale serös-hämorrhagische Sekretion und er wurde am dritten Tag nach der Operation extrahiert. Weiterer Verlauf war ganz ruhig, die Patientin wurde in die Hauspflege entlassen.

Histologische Schlussfolgerung: chronische adhäsive Salpingitis, benigne tub. Zysten, follikulare Zyste des Ovariums.

Die Histologie hat also den Verdacht auf maligne Tumorerkrankung widerlegt, trotzdem war die Operation berechtigt, insbesondere durch das Wachstum des Tumors, durch den Druck auf seine Umgebung und vor allem durch die diagnostische Unsicherheit. Traumastem TAF/TAF light beteiligte sich auch in diesem Fall in bedeutendem Maße an der Stillung der diffusen Kapillarblutung aus der umfangreichen Fläche im Gebiet des Kreuzbeins, überdies bei einer Patientin mit der Anamnese eines hypokoagulativen Zustandes. Die Anwendung von Traumastem TAF/TAF light dient zugleich zur Prävention der Blutung im unmittelbaren und späteren postoperativen Verlauf.

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